Neuigkeiten

22.10.2025

Die Stele steht

Werkzeug, Schnellbeton, 3 Mann und natürlich die Stele mit dem QR-Code. Am Mittwoch konnte losgelegt werden.

Erstmal ein tiefes Loch buddeln, damit die Stele richtig fest im Boden steht. Mit Präzision und gutem Augemaß gelingt es. Gut und gerade festhalten, der Beton kommt ins Loch und schon steht die Stele.

Ist das geschafft, fehlt nur noch die Verschönerung der Umgebung. Steine und Stele mit etwas Wasser abbrausen, das Laub beseitigen und natürlich den Weg zum Stein und zur Stele wieder begehbar machen.

Und so sind alle Beteiligten zufrieden und konnten sich mit einem Kaffee belohnen.

Wir finden es sieht gut aus! Und jetzt kann sich jeder über diese Stele informieren, was hier auf dieser Hompage los ist.


13.09.2025

Bergischer Jakobsweg

Bericht über die Wanderung auf der historischen Heidenstrasse / Jakobsweg

von Hohkeppel nach Lindlar  –  am 13.09.2025 im Rahmen der Bergischen Wanderwochen, „Das Bergische“, mit dem Thema Stadt Land Fluss trifft „Bergische Wanderwochen“

Der Startplatz unserer Wanderung war der Parkplatz in Hohkeppel, angrenzend an die kath. Kirche St. Laurentius und der Pilgerherberge „Weissen Pferdchen“ Hier trafen sich, bei regnerischem Wetter, 19 Wanderfreunde und Wanderfreundinnen, um die mit 17 km angekündigte Tour zu gehen.

Das Portal „Das Bergische“ hatte die Gruppe auf den Termin aufmerksam gemacht. Sie kamen aus Bornheim, Köln, Solingen, Düsseldorf, Olpe, Lindlar, Engelskirchen und Bergisch Gladbach.

Andreas Lücke begrüßte die Gruppe, erklärte die Historie der kath. Kirche und gab dann das Startzeichen zur Wanderung Richtung Lindlar.

Nach etwa 500 m erreichten wir den Hohkeppeler Pilgerstein, wo Herr Lücke kurz über die Heidenstraße, die von Leipzig nach Köln verläuft, berichtete.

Wenige Meter weiter gibt es die Bushaltestelle „Hengasch“. Hier wurde eine Sequenz der beliebten Fernsehserie „Mord mit Aussicht“ gedreht.

Über Unterfrielinghausen, vorbei an einem großen Pferdegestüt, weiter nach Oberfrielinghausen führte uns der Weg nach Klespe, im Lennefetal hinab.

Leider haben sich zwei Mitglieder unserer Gruppe auf dieser Etappe verletzt, eine Dame so schwer, dass wir unseren Notdienst verständigen mussten, um die Verletzten abzuholen. Im Krankhaus stellte man bei ihr eine schwere Bänderdehnung am Fuß fest.

Bei der Dreifaltigkeitskapelle legten wir eine kleine Rast ein. Informationen zum Gebäude findet man unter folgendem Link:

https://www.museumsfreunde-lindlar.de/wp-content/uploads/2023/06/Dreifaltigkeitskapelle-11.2011.pdf

Vorbei an der „St Johannis Kapelle“

https://www.museumsfreunde-lindlar.de/wp-content/uploads/2023/06/Johanneskappelle-1.pdf

gingen wir, durch den großen Freizeitpark, zum Ortskern Lindlar.

Hier erwartete uns Herr Panske, der uns über den historischen und aktuellen Grauwacke Abbau aufklärte, und dies an vielen Beispielen verdeutlichte.

Anschließend besuchten wir das Grauwacke Museum in Lindlar, wo ein versteinerter Baum des ältesten Waldes (390 Millionen Jahre) zu besichtigen ist.

https://www.dasbergische.de/poi/bergisches-grauwacke-museum

Wir danken Herrn Panske für seinen aufschlussreichen und humorvollen Vortrag.

Nach einer Stärkung bei Kuchen und Kaffee machten wir uns auf den Weg zur Heidenstraße / Jakobsweg, der stetig ansteigend zum Holzer Kopf führt. Der Holzer Kopf ist eine Erhebung in Lindlar und hat eine Meereshöhe von 367 m.

Hier hat man einen herrlichen, weiten Ausblick in das Bergische Land.

Über die Ortschaften „Holzer Alm“, „Wüstenhof“ führt der Weg über einen Höhenrücken, mit ebenfalls sehr guten Aussichten in die Landschaft, direkt nach Hohkeppel.

In der Pilgerherberge „Weissen Pferdchen“ erwartete uns Frau Anne Scherer, eine bestens anerkannte Historikerin, die uns über die Geschichte der Pilgerherberge, auch im Zusammenhang mit der Heidenstraße / Pilgerweg, sowie über die Historie von Hohkeppel informierte.

Wir danken Frau Scherer für ihren sehr informativen Vortrag.

In der Gaststätte „Hohkeppeler Hof“ fand die Wanderung ihren fröhlichen Abschluss.

Und hier noch einmal die Wanderung von unserer Vortour ohne das ganze hin und her in Lindlar:

Fotos: Alexandra Höderath und Simon Sebastian Flosbach

Für externe Inhalte übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung!


02.09.2025

Ein Update zum Stempel

Wir hatten da noch eine kleine Idee und haben sie auch direkt umgesetzt. Neben dem Stempel liegt jetzt noch ein Pilgerbuch aus, in dem jeder einen Gruß hinterlassen kann. Wir freuen uns schon auf Eure Grüße!


28.08.2025

Der Stempel ist wieder da!

Für alle Pilgerpassler (und natürlich jeden anderen auch): St. Nikolaus Bensberg hat seinen Pilgerstempel wieder aufgestellt. Ab sofort kann gestempelt werden! Wo? Man betrete die Kirche durch die Josefstür (Gehe zu Josef) und direkt links im Kircheninnenraum steht ein Tisch mit Broschüren, NNT und natürlich jetzt auch mit dem Stempel.


18.08.2025

Ein Besuch im Steinbruch

Wir waren mal wieder im Steinbruch unterwegs! Aber weswegen? Uns fehlt da noch eine Stele an der wir einen QR-Code anbringen können, der zu dieser Homepage führt. Besagte Stele soll neben den Pilgerstein gesetzt werden, damit auch jeder mit Interesse die nötigen Informationen zu unserem Projekt lesen kann.

Nach ca. 1 Stunde im Steinbruch der Firma Quirrenbach in Lindlar kamen wir zwar staubig wieder raus, waren aber erfolgreich! Es kann allerdings noch eine kleine Weile dauern, bis der QR-Code steht. Bis dahin vetreiben wir uns die Zeit mit Wandern (u.ä.) und halten Euch auf dem Laufenden.


23.07.2025

Besuch von Herrn Börsch
Firma Quirrenbach, Eremitage Lindlar

Herr Manfred  Börsch von der Firma Quirrenbach besuchte uns, Werner und Alexandra Höderath sowie Andreas Lücke, in Bensberg am Jakobsstein an St. Nikolaus. Herr Börsch sorgte in 2024 dafür, dass die Freunde und Förderer von St. Nikolaus Bensberg e.V einen dreieinhalb Tonnen schweren Grauwackestein für den Jakobsstein gestiftet bekamen.

Herr Lücke dankte ihm für sein persönliches Enagement und die tolle Unterstützung durch die Firma Quirrenbach. Dies ermöglichte maßgeblich die erfolgreiche Realisierung des Projektes durch den Bensberger Verein.

Bei seinem Besuch am 23.7.25 konnten wir ihm die versprochene Inschrift auf dem Stein zeigen: Quirrenbach Eremitage. Steinmetz Lutz Schmerbauch, zugleich Wegewart des Jakobsweges, hatte sie und die Jakobsmuschel kunstfertig auf dem Stein eingemeißelt.

Herr Börsch lobte den gelungenen weiteren Stein auf dem Jakobsweg bzw. Der Heidenstrasse von Leipzig bis zum Kölner Dom.


18.07.2025

Verschönerungsarbeiten rund um den Stein – Teil 2

Und damit es nicht ganz so trist aussieht hat der Stein noch eine schöne Bepflanzung bekommen. Frauenmantel, Lavendel und Rosen stehen nun um den Sockel des Steines.


16.07.2025

Verschönerungsarbeiten rund um den Stein – Teil 1

So ging das nicht mehr! Die GaLa- Arbeiten rund um die Kirche lassen immer noch auf sich warten. Und so haben wir schonmal selbst losgelegt, damit wenigstens der Stein zur Geltung kommt.

Gräser und Unkräuter mussten entfernt werden, die Erde wurde aufgelockert und mit frischer Erde und Dünger vermengt. Blumenzwiebeln sind nun vergraben, damit es im Frühjahr schön anzusehende Blümchen gibt.

Ausserdem haben wir auch noch Rasen gesät und den Stein geputzt!


17.05.2025

Bergischer Jakobsweg

Bericht über die Wanderung auf dem Jakobsweg von Bensberg nach Immekeppel am 17.5.2025 im Rahmen der Bergischen Wanderwochen, „Das Bergische“.

Um Punkt 12.00 Uhr trafen sich 16 Frauen und Männer am Wegestein auf dem Jakobsweg, der an der Bensberger Pfarrkirche St. Nikolaus vorbeiführt.

Die „Bergische Wanderwoche“ hatte die Gruppe auf den Termin aufmerksam gemacht. Sie kamen aus Wartberg bei Bonn, Köln, Solingen, Düsseldorf, Olpe, Engelskirchen und Bergisch Gladbach.

Gruppenfoto vor dem Beginn der Wanderung

Andreas Lücke begrüßte die Gruppe, erklärte die Bronzetafel auf dem Wegestein und gab das Startzeichen zur Wanderung Richtung Immekeppel.

Nach etwa zwei Kilometer erreichten wir die Grube Weiß im Ortsteil Moitzfeld. Herr Lücke berichtete über das historische Bensberger Erzrevier u. a. mit der Grube Weiß, wo Zink und andere Erze gefördert wurden.

Grube Weiß

Grube Weiß

Auf dem Weg zum Bauernhof Lucke – Erklärung des Wegzeichens „Jakobsmuschel“

Weitere zwei Kilometer führten uns zum Bauernhof von Michael Lucke in Herweg, direkt am Jakobsweg gelegen. Als Agrarökonom setzt Herr Lucke seinen Schwerpunkt auf Rinder- und Hühnerzucht, Honigprodukte sind ebenfalls erhältlich. Das „Eierhäuschen“, an der Straße lädt zum Kauf von frischen Eiern in der Zeit von 06:00 Uhr bis 22:00 Uhr ein

Herr Lucke erklärt uns den Bauernhof

Stärkung bei Bauer Lucke

Herr Lucke und seine Familie bewirteten uns mit Kaffee und Kuchen, sodass wir gut gestärkt die restliche Strecke nach Immekeppel bewältigen konnten.

Hier der Link zum Bauernhof Lucke

https://eierhaeuschen-lucke.edan.io/

Foto Eierhäuschen

Am steilen Löher Berg, kurz vor Immekeppel, steht ein Wegestein als Zeugnis des hier verlaufenden Jakobsweg. Hermann Josef Tix, ein engagierter Bürger spendete diese Wegemarke.

Wegestein an der Löher Straße

Unsere nächste Anlaufstelle war der „Sülztaler Dom“, St Lucia, gelegen im Zentrum des über 800 Jahre alten Immekeppel. Hier schilderte Herr Tix die Geschichte der imposanten neugotischen Kirche, die früher dem heiligen Jakobus gewidmet war.

Immekepler Dom St. Lucia

Herr Tix hatte die Errichtung eines weiteren Wegesteins am Portal der Kirche zu Ehren des heiligen Jakobus organisiert. Der Stein ist ein Mühlstein aus der ehemaligen Immekeppeler Mühle.

Wir danken Herrn Tix für die freundliche Bewirtung zum Abschluss des Besuches.

Nun ging es auf den Rückweg durch das Naturschutzgebiet Volbachtal, auch Freudental genannt.

Eingang zum Freudental

Hier empfing uns Andreas Fischer, Ranger des Landesbetriebes Wald und Holz NRW.

Ranger Andreas Fischer

Er berichtete über den Wald, die einzigartige Botanik und die Sumpfgebiete des idyllischen Tals.

Auch die im Sommer im Tal angesiedelten asiatischen Wasserbüffel wurden genannt und deren ökologische Aufgabe vor Ort beschrieben.

Die beiden Wasserbüffel Immo und Keppel

Erwähnt wurde auch das Bensberger Erzrevier, mit den Gruben Apfel sowie Berzelius mit ihren, das Tal prägenden Abraumhalden.

Nach gut drei weiteren Kilometern begann unweit der Fabrik Max Baermann, die Präzisionsmagnete herstellt, der steile Aufstieg zur Birkerhöhe.

Steiler Aufstieg aus dem Volbachtal nach Herweg

Durch Moitzfeld gehend erreichten wir den „Bensberger Stadtgarten“ und genossen den grandiosen Blick ins Rheintal auf den Kölner Dom in 15 km Entfernung.

Wanderweg durch den Bensberger Stadtgarten

Im Innenhof von Schloss Bensberg angekommen, gab Herr Lücke eine kurze Info über die Geschichte des Bauherrn Kurfürst Jan Wellem, seiner Ehefrau Anna Maria de Medici und dem berühmten Architekten Matteo Alberti aus Venedig.

Schloss Bensberg

In der Pizzeria „Italia“ fand die Wanderung ihren fröhlichen Abschluss.

Fotos: Alexandra Höderath, Simon Sebastian Flosbach, Andreas Lücke


Der Steinmetz war da – Teil 2

Da ist sie! Die Muschel auf dem Stein! Und sie weist dem Wanderer/Pilger den richtigen Weg. Unterhalb der Tafel steht nun auch der Stifter des Steines. Nun warten wir nur noch auf den Abschluss der Arbeiten rund um die Kirche, damit wir den Platz rund um den Stein verschönern können.


12.03.2025

Der Steinmetz war da – Teil 1

Lutz Schmerbauch (ebenfalls Wegewart des Teilabschnittes der Heidenstraße) bei der Arbeit

Da fehlt doch noch was auf dem Stein! Der Steinmetz hat schon einmal angezeichnet wo die Muschel und der Name des Steinstifters hinkommen sollen. Bald wird die Wegemarke eine Verschönerung bekommen.